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Montag, 18. Oktober 2010

Hmpf

Ich habe mich seit mehr als zwei Wochen nicht bei einem Freund gemeldet, obwohl ich ihm seit Wochen verspreche, ihn anzurufen. Sowas habe ich mir bei ihm schon öfter geleistet und jetzt war's wohl das eine Mal zu viel.

Ich kann verstehen, wenn er nicht mehr mit mir reden will (falls es so ist) und bin ganz schön traurig darüber.

Warum ich ihn dann nicht einfach angerufen habe? Weil ich mich überfordert fühle. Er hat es nicht einfach und ich weiß einfach nicht, wie ich ihm weiterhelfen soll - zumal das Gespräch so gut wie immer auf diesen einen Punkt zu sprechen kommt, zu dem ich einfach nichts (mehr) weiß.

Ich weiß nicht, was ich machen soll. Einerseits mag ich ihn seeeehr gerne. Andererseits bin ich eben überfordert mit seiner Situation und selbst in meinem Seelenheil nicht sehr gefestigt.

Ach scheiße. Ich wär so gern eine gute Freundin.

Freitag, 26. Februar 2010

Geburtstagsbuffet

Da siehst du mal, was du verpasst hast, wenn du nicht da warst... ;-P
Alles selbst mit Kili und Mama drapiert!



Mittwoch, 2. Dezember 2009

Evolution

Nach Wut, Hass, Traurigkeit kommt

Enttäuschung. Und Resignation angesichts des Wissens, dass man als die blöde Zicke da steht, obwohl man sich doch selbst als die Betrogene fühlt.

Freitag, 27. November 2009

:-(

Irgendwie bin ich gerade schlecht drauf bis niedergeschlagen.

Erst wurde mir eine Hauptrolle im Krippenspiel angeboten, aber die kann ich jetzt nicht übernehmen, weil der Counterpart fehlt.

Dann musste ich wieder an die Sportkür denken und wie gern ich die schon hinter mir hätte. Oder zumindest fertig vorbereitet.

Und zu allem Überfluss hab ich nicht mal was zu essen.

Kennst du dieses Gefühl? Da trösten dann auch gute Zensuren nicht drüber weg.

Irgendwie einfach... meh.

Montag, 7. September 2009

Ich fühl' mich seltsam

Montage sind immer lang. Wochen sind immer lang. Schuljahre sind immer lang.

Der Alltag macht mich zu einer Person, die ich bin, aber nicht sein will.

Ich muss endlich das lernen, was ich mir seit Jahren vornehme: Silentium.

Freitag, 7. August 2009

Wacken Open ... P.

Vom weltgrößten Metal Festival bin ich euch wohl noch einen Bericht schuldig, nicht wahr? So viel: W:O:A war der H:A:M:M:E:R !

Aus gegebenem Anlass schwankte meine Entscheidung zwar kurz, aber glücklicherweise blieb ich beim Hinfahren. Von Tim, Torben, Arvid, Jojo und Vanessa sowie diversen hochkarätigen Bands konnte man sich zumindest teilweise ein paar Tage lang ablenken lassen.

Bestes Konzert war wohl Drone: erst Wall of Death, dann "Privat-Pit", man gönnt sich ja sonst nichts.

Die Auftritte von Motörhead, In Flames, Volbeat, The Bosshoss sowie Turisas waren toll, alles andere wirklich sehenswert. Keine einizige Band schien einen schlechten Tag erwischt zu haben. Schade ist, dass ich von der wirklich geilen Show von Amon Amarth kaum etwas mitbekommen habe, kurzem Wuchs sei Dank -.-

Ich würde wirklich gern ausführlich und schön verschnörkelt berichten, aber mein Kopf ist ausgefüllt mit Gedanken, mein Nachmittag mit Schweigeminuten. Warum geht einfach alles weiter? Warum steht die Welt nicht und trauert? Ist es wirklich schon über eine Woche her?

Dienstag, 24. März 2009

Die Chronik des Polenaustauschs

Uuuuuh, wie episch das klingt =) Nunja, hier der versprochene Post:

Sonntag, 10 Uhr morgens. Ich verabschiede mich von Kilian, der trotz strömenden Regens und seltsamer Überholmannöver noch mit dem Motorrad mit zum Bahnhof gekommen ist. Koffer und Taschen werden daraufhin auf den Bahnsteig getragen, bald ist der Zug da. Auf nach Trzcianka! Naja, kleine Brötchen backen, die Kirche im Dorf lassen, erstmal nach Braunschweig. Dort Umstieg, Fahrt nach Magdeburg. Von da aus nach Berlin Ostbahnhof. Diverse Komplikationen und Ignoranzen folgen, wir verpassen eine Oderlandbahn nach Kostrzyn von Berlin/Lichtenberg.
Etwas über drei Stunden später steigen wir in einer extrem deprimierenden, völlig menschenleeren, rostenden und von abblätternder Farbe und hässlich verputzten Wohnblöcken nur so strotzenden Kleinstadt namens Kostrzyn um. Zum Glück sieht es nicht überall in Polen so aus... mir wurde später sogar gesagt, dass dieser Ort fast landesweit für seine Hässlichkeit bekannt wäre. In zwei überfüllten Zügen dann endlich über Grosow nach Trzcianka. Klang alles nicht so schlimm? Diese Hinfahrt war 10 Stunden wert...Oderlandbahn, früher Ostbahn

Alle wurden vo ihren Gastfamilien abgeholt. Sylwia, meine Austauschpartnerin, kam mit Vater und einem Schlachtschiff von Opel. Bei ihr zu Hause lerne ich ihre Schwester und ihre Mutter kennen, von letzterer werde ich erstmal geherzt und natürlich zum Abendessen an den Tisch gesetzt. Ich hatte auf der Hinfahrt zwar schon aus Langeweile und Geselligkeit gefühlte 3 kg Essen in mich hinein gestopft, aber da musste man nun durch, man will ja nicht unhöflich sein. Sylwia hatte für die Woche für mich sogar ihr Zimmer geräumt...

Montag, 7 Uhr. Aufstehen, duschen, Haare waschen, fertig machen, anziehen, frühstücken (Widerstand zwecklos, natürlich) und mit dem Auto zur Schule - Sylwias Mutter ist Physiklehrerin an ihrer Schule, sie hat sie sogar im Unterricht... Die deutschen Leute erzählten sich von ihren ersten Erlebnissen und gingen mit ihren Partnern in deren Klassen. Natürlich verstanden wir kein Wort. Auffallend: Jeder Klassenraum hat einen eigenen PC mit Beamer. Sonst ganz normales Oberstufengebäude.
10 Uhr. Begrüßung durch den Bürgermeister im Rathaus. Nur die deutsche Gruppe war da. Uns wurde eine Menge über ansässige Industrie und ähnliche interessante Dinge berichtet, wir bekamen einen Trzcianka-Jutebeutel mit Postkarte, Mousepad, Schlüsselanhänger und Touristenführer und wurden wieder entlassen.
14 Uhr. Sylwia hat Schulschluss, wir gehen mit einem kleinen Umweg über eine winzige Videothek zu ihr nach Hause. Dann schön aufs Sofa mit Lasagne und Salem's Lot chillen. Es war schon deshalb nicht wirklich gruselig, weil eine polnische "Synchronisation" sich derart gestaltet, dass es einen monton vorlesenden Sprecher für alle Rollen gibt, der einfach über das englische Original tönt. Zusätzlich hatte ich meine deutschen Untertitel, vom englische Text hörte man leider nicht viel.
18.30 Uhr. Lagerfeuer außerhalb der Stadt im Wald, sehr lauschiger kleine Unterstand mit Lagerfeuerplatz, Bänken etc. Alkohol war vorher besorgt worden. Mein liebstes polnischen Bier: Lech. Bester Vodka der Welt: Zubrowka. Es waren viele Menschen da, alle Leute, die am Austausch teilnahmen und noch einige Polen mehr. Einige konnten Gitarre spielen, einer hatte sein Saxophon dabei, einer seine Trommel... sehr cooler Abend mit chillen, grillen und jammen. 

Dienstag, 07 Uhr. Gleicher Ablauf wie Montag, aber mit mehr Kaffee beim Frühstück... In der Schule die erste Polnisch-Doppelstunde. Ein paar Worte hat man schon gelernt, aber die Sprache ist echt nicht ohne! Man kann sich an den Klang meiner Meinung nach aber echt gewöhnen ("Jede Sprache kann unglaublich sexy klingen, wenn man das will" ;) Bester Satz des Tages, von unserer Polnisch- / deren Deutschlehrerin: "Polnisch ist sehr simpel." Ja. Klar. Dobranoz.
Was wir nachmittags gemacht haben, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr...
20 Uhr. Treffen im Cactus, einem Pub nahe der Schule, der sich nicht wirklich um irgendwelche Volljährigkeiten kümmert (Einlass, Hartalk und Zigaretten sind ab 18). Hab mich nett mit dem Bassisten der - recht guten - Schulband unterhalten. Leider ist sein Englisch... naja, schön ist das nicht ^^ Ich musste jeden dritten Satz umformulieren, war ein bisschen anstrengend, aber sonst netter Kerl. 
Cactus Pub, wohl vor der Renovierung

Mittwoch, 07 Uhr. Wie immer... wieder mit viel Kaffee. Um 08 Uhr ging's mit dem Bus los nach Poznań (Posen).  2,5 h Fahrt, eine Stadtrundführung, bald shopping. Die Stadt ist recht hübsch, unwesentlich größer als Hannover, grauer Putz blättert neben aufwendig renoviertem Barock. Die Einkaufsmeile ähnlich wie zu Hause, die Preise sind unwesentlich niedriger. Wirklich merkbar sind Unterschiede bei Essen und Trinken sowie Dienstleistungen wie Friseurbesuch, wo unsere Preisziffern z.T. in Złoty (1€ = 4,3 Złoty) bezahlt werden. 
18 Uhr wieder zu Hause, kurzes Auffrischen, dann Kinobesuch: Slumdog Millionaire, sehr geiler Film! Umbedingt sehen! Der hat seine Oscars schon verdient... 
Natürlich wieder arg spät zu Hause.

Donnerstag, na? Wie spät? Ratet mal... allmorgendliche Prozedur, der Kaffeebedarf steigt stetig. Statt zum Polnischunterricht zu gehen, ging ich mit Marta, einer Freundin meiner Partnerin in so eine Art Jugendgottesdienst in der Kirche. Es stimmt schon, dass Polen sehr katholisch ist. Es wird sich oft bekreuzigt, es gibt am Freitag kein Fleisch, man geht ein- bis zweimal die Woche zur Kirche. Trotzdem erscheinen mir die Menschen nicht besonders religiös. Es ist da einfach etwas, was man tut, ohne sich darüber zu wundern. War recht nett, aber hab natürlich mal wieder nichts verstanden und bin ein bisschen eingeschlafen - zum Glück leise und sabberfrei ;) Nach den 2,5 h gingen wir mit einigen Menschen einkaufen, Proviant für die Rückfahrt und den Abend. Der war dann auch der HAMMER.
19 Uhr. Die Polen hatten so eine Art Club/Disco gechartert. Sprich: Es waren zwar auch andere Leute drin, aber wenn wir uns irgendwo hinsetzen wollten, mussten wir nur sagen "hier, geht da mal weg" ^^ Musik war nicht so doll, aber wir haben ohnehin hauptsächlich Billard gespielt und uns bei ein paar Bierchen unterhalten. Und hey - ich bin echt gar nicht schlecht in dem Spiel =) Lass ma Billard spielen gehn ^^ An dem Abend lernte ich Jedrek (sprich: ungefähr "Jendrek") kennen, einen netten, langhaarigen und sprachbegabten Menschen aus der Stadt dort. Guter Musikgeschmack, der Mensch und auch sonst recht nett. Mal schaun, vllt hält sich der Kontakt, man wird sehen.
Gegen Ende haben ich, Sylwia, Jedrek und Tomasz dann doch noch getanzt, wobei letzterer der einige war, der das ganz ernst genommen hat ^^ War aber echt cool... Lass ma tanzen gehn =)

Freitag, 07 Uhr. Zur Schule, eine letzte Polnsich-Doppelstunde für die Deutschen. Auf die Austauschpartner vor der Kirche gewartet, nochmal einkaufen gegangen (kp, wieso eigentlich...) und irgendwann später nach Hause gegangen. Sachen gepackt und dann mehr doer weniger nur noch gewartet. Um 14.45 Uhr fuhren wir los zum Bahnhof.
15.12 Uhr. Der Zug fährt ein. Sylwia und ich knuddeln uns nochmal zum Abschied, ich verspreche, im Sommer wiederzukommen.
Die Rückfahrt ist 2 h kürzer durch bessere Verbindungen, unterscheidet sich sonst nicht wesentlich von der ersten. In Lehrte verabschiede ich alle anderen, fahre allein die letzte Station nach Arpke. Melancholie macht sich breit... 
23.15 Uhr. Wieder zu Hause. Mein Zimmer, mein Bett, der vertraute geruch nach Heim. Aber irgendwie nicht ganz zufrieden. Auch wenn ich froh bin, wieder hier zu sein, ich freue mich auf den Sommer! 

Mehr Bilder poste ich in einem extra-Post, ich hatte keine Kamera mit und muss mir noch welche besorgen.

Freitag, 20. März 2009

And again, an end of an era

Zu schade. Da hat man sich eingelebt, fuehlt sich gerade richtig wohl und schon gehts nach Hause =(
nichtmal mehr zwei stunden, dann faehrt der zug.. sachen sind gepackt. oh mann... ich haett gern noch 2,3 wochen ^^
naja, im sommer wieder =) das wird super

Montag, 2. März 2009

Tristan und Isolde

Was für eine wunderschöne, extrem traurige Liebesgeschichte *seufz* Und durch die Bedeutsamkeit für Kriege und das regelmäßige Abschlagen mehr oder minder wichtiger Gliedmaßen auch kein zu seichter Stoff.

Aus der Legende wurde, sehr vage auf dem Ursprung basierend, ein Film gemacht. Nunja, James Franco mag ich eigentlich nicht, die Schlachtenszenen sind viel zu schnell geschnitten und auch sonst überzeugt der Streifen nicht wirklich. Aber die Story is so traurig *schluchz*

Wie gut, dass wir das Ende nicht mehr bei Kili gucken konnten, ich hab schließlich schon hier allein in meinem Zimmer ganz gut geheult ^^

Warum ich hier überhaupt bin? Ich bin krank. Ich war wieder einmal in der Schule (wie schon gestern) und diesmal wurde ich mehr oder weniger nach Hause geschickt. 
Trotzdem muss auf jeden Fall heute noch ein Gastgeschenk für meine polnische Austauschfamilie besorgt werden (jemand ne Idee???) und dann kommt der Kili vorbei =)

Donnerstag, 5. Februar 2009

Gegen Murphy

Was schief gehen kann, das wird schief gehen
Alles dauert länger, als man denkt
ob du willst oder nicht, es gibt nie die Lösung
es sieht leicht aus und ist doch schwer

Ich glaube, ehrlich gesagt, das ist Bullshit
Murphys Gesetz ist nicht meins

Ich glaub daran, dass Glück auf der Straße liegt
Und dass es uns begegnet und bleibt
Dass das Glück uns anspringt und sich festbeißt
Dass da die Chance ist, dass es ewig bleibt

Wir und die Katastrophen
Wir und das vorausbestimmte Chaos
Ich und das schlimmstmögliche Unglück
Meinst du, alles was klappt hat einen Haken?

Ich glaube, ehrlich gesagt, das ist Bullshit
Murphys Gesetz ist nicht meins

Ich glaub daran, dass Glück auf der Straße liegt
Und dass es uns begegnet und bleibt
Dass das Glück uns anspringt und sich festbeißt
Dass da die Chance ist, dass es ewig bleibt

Und er Himmel über uns öffnet die Schluesen
Und wir ziehen uns die Knebel aus dem Mund
Und wir kämpfen jedes Mal gegen Murphy
Glück oder Murphy - er oder Glück

Und ich glaub daran, dass Glück auf der Straße liegt
Und dass es uns begegnet und bleibt
Dass das Glück uns anspringt und sich festbeißt
Dass da die Chance ist, dass es ewig bleibt
(c) by Bosse

Es gibt Lieder, die verzichten einfach mal drauf, einem jede Hoffnung zu nehmen.

Samstag, 31. Januar 2009

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Zusammen mit einem Bestatter und zwei Laptops gemacht... ich find, sie ist sehr schön geworden. Meine Familie auch. Opa hätt sie bestimmt auch gefallen. Alles andere ist egal.

In Liebe und Dankbarkeit.

Kein Drama

Keine Tragödie
Kein Schicksalsschlag
Kein epischer Abgang
Kein Heldenmut
Kein Endkampf

Einfach eingeschlafen. 

Und ich sitze hier, ich hab damit gerechnet... aber es konnte immer nur morgen passieren. Jederzeit, aber immer morgen. 
Und plötzlich war morgen heute.

Sonntag, 18. Januar 2009

Wochenende in Ffm

Ffm = Frankfurt/Main Fechenheim

Da hab ich übers vergangene Wochenende eine "alte" Freundin von mir besucht und ihren 18. Geburtstag mitgefeiert. Freitag nachmittags los, abends da, heute nachmittags los, abends wieder hier. Mit dem Bummel-IC, in dem ich mein Buch durchlas.

War alles recht nett, auch wenn ich gern mehr Zeit zum einfach labern ghabt hätte... schließlich hatten wir uns seit 1,5 Jahren nicht mehr persönlich gesehen.

Was mich immernoch sehr beschäftigt, ist mein Buch Die Hüter der Rose von Rebecca Gablé. Nicht nur, dass ich den Nachfolger vorher gelesen habe und eine Geschichtsfakten kenne und somit das traurige Ende einiger mir sehr ans Herz gewachsener Figuren auch, nein, ich hätte schon deshalb fast geheult, weil meine "Reise" mit den Figuren vorbei war. Auf über 1100 Seiten gewöhnt man sich besonders an den Protagonisten, den man mit 13 kennenlernt und bis kurz-vor-50 begleitet... Ich kann's nicht gut in Worte fassen, aber es ist fast, als wären Menschen gestorben, die ich sehr mochte, mit denen ich viel Zeit verbracht und an die ich mein Herz gehängt habe. Denn schließlich war's das nun... wiedersehen ist nicht (und nein, nochmal lesen ist NICHT das gleiche).

Wie auch immer. Ich hab jetzt ne webcam und ein neues eau de toilette.

Dienstag, 30. Dezember 2008

Trauma?

Ja, vielleicht.

Ich kenne jemanden, der hat eine Weile unschöne Dinge mit meiner Zeit veranstaltet. Dieser jemand hat nicht lange überlebt (im übertragenen Sinne).

Ich kenne noch jemanden, da dachte ich, der macht sowas nicht. Falsch gedacht. Und sei es ein Einzelfall, es gibt nichts, was ich so sehr hasse. 

Trauma? Bestimmt.

Samstag, 20. Dezember 2008

hmpf

Die Weisheitszähne, zumindest zwei von ihnen, sind draußen. Immerhin, ich hab's hinter mir. Es war ... der Horror. Die örtliche Betäubung saß nicht richtig und es gibt noch einige andere unschöne Details; ich verrate sie auf Nachfrage, nicht, dass hier jmd der Hunger vergeht ^^

Die Schwellung ist schon leicht zurückgegangen, unter leichtem Drogeneinfluss bin ich schmerzfrei (solange ich nix komisches mache).

Feste Nahrung wär mal wieder toll, von dem ganzen Joghurt etc krieg ich auch nicht soo viel runter. Mal schauen, wann das wieder geht.

Gerade habe ich mir mit viel Vorsicht die Zähne geputzt, geduscht ... sprich: Generalüberholung und jetzt geht's mir wirklich schon viel besser.

Im Allgemeinen kühle ich viel von innen und außen (Kompressen und Eiswürfel), chille, hab mein Zimmer aufgeräumt und versuche, die köstliche Düfte aus der Küche zu ignorieren.

Heute Abend mit dem No Sleep wird's leider nichts, eine Nachblutung ist vorprogrammiert und das will da wirklich keiner, ich weiß, wovon ich spreche.

Krippenspiel kann ich auch nicht mitmachen, aber ich werd's mir anschauen und danach meinen Herallerliebsten zu mir holen, dem es (allerdings selbstverschuldet) auch nicht so blendend geht. Mitschuld daran trägt wohl die, leider von mir auch verpasste, Party gestern abend.

Ich will auch mal wieder Spaß haben! Aber hauptsache, ich bin bis zum 27. wieder fit: In Ex Konzert und Beginn meiner ganz persönlich Ferien (STUURMFRAAII!)

Es winkt schwach vom Krankenbett
das Lischen

Freitag, 12. Dezember 2008

Weisheit

steckt manchmal in Zähnen. Die Hälfte meiner werden mir nächste Woche gezogen... am 18. kurz vor Weihnachten.

Dadurch fällt flach:
- eine Party
- ein Konzert
- mein Mitwirken in einem Krippenspiel
- vernünftig essen an Weihnachten

Ich hab dafür:
- Gemetzel in meinem Mund
- Hamsterbacken

Das ist doch nicht fair

Montag, 8. Dezember 2008

Mieh

Einer meiner liebsten Laute zur Zeit. Es drückt ein bisschen alles aus, was ich zur Zeit fühle: Müdigkeit, Traurigkeit, Verzweiflung, Verzagtheit. Und das Bedürfnis, von jemanden in den Arm genommen zu werden.
Der Dezember könnte so schön sein ohne die ganzen Klausuren und menschliches sowie organisatorisches Versagen meinerseits.
Ich habe schlechtes Gewissen und will gleichzeitig rebellieren, wozu noch die Krankheit kommt, die nun im dritten Monat anwesend ist und nur hin und wieder den Platz wechselt oder sich ausdehnt, zusammenzieht, an- und abschwillt. Wer möchte, kann dem Berg gern mal von Papa ausrichten, er möge sich doch bitte woanders niederlassen ;)

Dies ist kein Hilferuf, nur ein kleiner Klagelaut... mieh. Es gibt erstaunlicherweise immernoch Menschen, die sich um mich kümmern, obwohl ich ein ziemlich trotteliger und anstrengender Nasenbär bin.

Eine besinnliche und ruhige Atzventzzeit mit schönen Atzventzkrantzkertzen (das einzige deutsche Wort mit 4 tz) wünscht die Lisa

Sonntag, 30. November 2008

Fortsetzung: Grau

Zu Hause ist nur nervig. Meine Mutter menstruiert durch die Gegend (ein schöner Ausdruck aus dem Amerikanischen, bei Conny gesehen), macht mich die ganze Zeit an, wundert sich, wenn ich dann keine Lust hab irgendwas zu tun, schwankt in Millisekunden zwischen ja und nein, hin und her, aggressiv und harmonisch. Da soll einer was mit anfangen. Drauf ansprechen war btw keine gute Idee...

Die Klausurenphase geht jetzt richtig los. Ich hab Angst. Nicht vor schlechten Arbeiten, sondern vor meinem eigenen, erschöpften, aggressiven selbst dass ich spätestens Ende der Woche sein werde.

Ich bin fast am überlegen ob ich doch noch die Schule wechseln will... auf die Ricarda-Huch in Hannover. In Lehrte halten mich weder Lehrer noch Freunde noch Rahmenbedingungen, aber es wird sich zeigen, ob ich den Mut habe.

Mit Bass spielen geht's mäßig voran. Hauptproblem: kleine Hände. Aber das wird schon noch. Vielleicht erwarte ich auch zu viel von mir selbst.

Das Liebesleben der Maikäfer sieht gut aus... hält auch ein bisschen warm in der nass-kalten Jahreszeit =) Hält außerdem bei allem Mist um mich rum ein wenig über Wasser.

Erkenntnis: Wirklich schlimme Dinge passieren mir selbst eigentlich nicht, sondern immer den Menschen in meiner näheren Umgebung. Ich weiß nicht, was mir lieber wäre, hätte ich die Wahl.

Der Hauptstörfaktor in meinem Leben ist allerdings der ständige Zeitmangel. Vor allem für einige Menschen hätte ich gern viel mehr Zeit. Ich würde gern immerzu reden, Briefe schreiben, telefonieren, Geschichten lesen, Tee trinken, Musik machen, philosophieren, diskutieren, lachen, Blödsinn machen... Warum ich das nicht einfach mache? 1) weil ich die Schule fertig machen will; 2) weil ich ohne meine Musik-Hobbies nur schwierig leben kann; 3) weil ich das Geld aus der Edeka-Arbeit für den Führerschein brauche.

Deshalb ein großes Anliegen: Wenn ich mich eine Zeit nicht melde, Dinge vergesse, keine Zeit habe etc. dann ist das kein böser Wille, sondern schlichte Müdigkeit (Erschöpfung klingt so melodramatisch).

In diesem Sinne hoffe ich, bald wieder was von mir hören lassen zu können.

Das Wochenende war übrigens voll mit Inhalt, der gepostet werden will, aber nicht mehr heute. Zu müde ;)

Lisa