Die Alltagsnöte und -freuden einer mittelalterverrückten Wesensform zwischen Mädchen und Frau
Montag, 2. November 2009
Freitag, 2. Oktober 2009
Und es traf mich wieder
Lethe
Einen Nachen ohne Ruder ziehn,
Strom und Himmel stand in matten Gluten
Wie bei Tages Nahen oder Fliehn.
Saßen Knaben drin mit Lotoskränzen,
Mädchen beugten über Bord sich schlank,
Kreisend durch die Reihe sah ich glänzen
Eine Schale, draus ein jedes trank.
Jetzt erscholl ein Lied voll süsser Wehmut,
Das die Schar der Kranzgenossen sang -
Ich erkannte deines Nackens Demut,
Deine Stimme, die den Chor durchdrang.
In die Welle taucht ich. Bis zum Marke
Schaudert ich, wie seltsam kühl sie war.
Ich erreicht' die leise ziehnde Barke,
Drängte mich in die geweihte Schar.
Und die Reihe war an dir zu trinken,
Und die volle Schale hobest du,
Sprachst zu mir mit trautem Augenwinken:
"Herz, ich trinke dir Vergessen zu!"
Dir entriss in trotzgem Liebesdrange
Ich die Schale, warf sie in die Flut,
Sie versank, und siehe, deine Wange
Färbte sich mit einem Schein von Blut.
Flehend küsst ich dich in wildem Harme,
Die den bleichen Mund mir willig bot,
Da zerrannst du lächelnd mir im Arme
Und ich wusst es wieder - du bist tot.
C.F. Meyer
Nie traf mich etwas so hart und anschmiegsam, so passend und unnachgiebig. Auch wenn es nicht direkt ich bin: Sie hatten Recht. "Das könnte passen."
Montag, 28. September 2009
!!! Interessant !!!
Betreff: Lissabon-Vertrag und Freiheits-Definition
Sonntag, 27. September 2009
Die Gelassenheit des Sandkorns
Es gab eine Zeit, da waren wir große Felsen und der Mensch war gar nicht.
Und es wird eine zeit geben, da wird der Mensch lange nicht mehr sein, wohl aber die Wüste, die Düne, der Sand.
Dienstag, 8. September 2009
Achtung! Neueste Neuigkeiten!
Aktuell:
Frauen verdienen in der Privatwirtschaft durchschnittlich 23% weniger als Männer.
Im öffentlichen Sektor sind es ca. 7%.
Damit ist die Differenz zwischen den Gehältern für beide Geschlechter weniger groß als in anderen europäischen Ländern.
Ich bin wirklich keine Vertreterin von falsch verstandenem Feminismus, aber dass irgendwer es wagt, dieses, (wie ich finde, erschreckende) Ergebnis positiv zu werten, ist mir völlig unverständlich.
Da man ja immer sagt, man solle doch etwas ändern, wenn man rumnölt, hat jemand eine konkrete Idee?
Ps. Das war extra für Sie, um zu prüfen, ob Sie hier ab und zu mitlesen ;-)
Freitag, 23. Januar 2009
!!!
Samstag, 24.01.09 (DAS IST MORGEN!)
13.00 Uhr
am Kröpke
Schülerdemo
Für:
• Kleinere Klassen
• Mehr Lehrkräfte
• echte Chancengleichheit
Gegen:
• Büchergeld
• Studiengebühren
• Profiloberstufe
Es sind verschiedene Redner dabei, u.a. von der GEW (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft) und von Kita-und Elternräte.
Danach ist ein Marsch geplant Richtung Steintor, Ernst-August- Galerie und Kultusministerium
für weitere Infos:
www.wir-zahlen-nicht.de
Mittwoch, 21. Januar 2009
Nix zu tun, einfach auch mal gemacht ^^
siehe Jonas' Affenblog
Vorspann:
J.B.O. - Bolle (Der Harte Kern Mix - Die letzten am Tisch)
Ziemlich nervig, aber als Vorspann ganz lustig *gröööhl* ^^
Aufwachen:
Daddy Long Legs - Hurly Burly
Genial! Gut gelaunter Fiedelfolk zum Aufwachen, kann nur n super Tag werden =)
Erster Schultag:
Echtzeit - Scheiß drauf!
Super... wird helfen, den ganzen Mist da (besonders Mitschüler) irgendwie zu ertragen
"Du willst frei sein, dann schau nicht zurück, denn was morgen kommt ist neu"
Verlieben:
Led Zeppelin - The Song remains
Hm passt nicht so richtig, weder textlich noch musisch... aber zumindest ganz fröhlich
Das erste Mal:
Porcupine Tree - Fadeaway
Wuhu, wie abgespaced... "Where do the voices come from?" Aber im Vertrauen, ohne was böses sagen zu wollen... sooo toll war's nicht xD
Kampflied:
The Cranberries - Wake up and smell the Coffee
Der Refrain rockt auf jeden genug... läuft. Aber es wäre mehr ein Kampf, bei dem ich von oben auf meinen Gegner runtergucken kann. Irgendwas zwischen entspannt und resigniert und abgeklärt.
Schluss machen:
Straight Flush - Let's all chant
Oouuääääh, da würd ich auch Schluss machen, wenn irgendwer mich zwingen würde, sowas zu hören oO wie grausam! Son Techno-Frauen"stimmen"-Cascada-ähnlicher Scheiß. Wie kommt das auf meine Festplatte???!!!
Leben:
Korpiklaani - Pine Woods
Sehr schön =) Entspannter Metal mit Flöte und Geige, intrumental, ab Mitte sich steigernd bis zum Ende, mit Persussionpart - abwechslungsreich, extrem rockend und gut gelaunt - wenn's so wird, goil!
Nervenzusammenbruch:
Gizmachi - The Answer
Sehr aggressiver, anfangs leicht psychedelisch anmutender Metal... Ich will nicht in meiner Nähe sein, wenn ich DEN Nervenzusammenbruch hab - aber passt!
Autofahren:
Planlos - Tanzende Engel
"Ich hab den Tod gesehn, ich war dabei, als es geschah / Es tanzten Engel auf meinem Grab"
Öhm... vllt sollt ich doch gar nicht erst anfangen oO
Flashback:
White Stripes - There's no Home for you here
Wie geil xD DAS isn Flashback (siehe Jonas' Blog!!!)
Wieder zusammenkommen:
J.B.O. - Mensch ärgere dich nicht
" Wenn man mich schlägt, beleidigt oder sonst wie provoziert / Zuck ich nur mit den Achseln und bleibe ungerührt"
Wahrscheinlich braucht man dafür genau diese Einstellung...
Hochzeit:
Farin Urlaub - Ich gehöre nicht dazu
Ähm... also weder auf meiner Hochzeit noch auf irgendeiner anderen werde ich so seltsam tanzen - aber ich kenn wen, dem das passieren wird, wenn er sich nicht endlich überreden lässt... ;-D
Übrigens: Schon wieder Flashback?!
Endkampf:
Green Day - Uptight
"All night, suicide's last call. / I've been uptight all night." Klingt eher nach Endaufgabe =(
Todesszene:
Shining - Lat Oss Ta Allt Fran Varandra
Ähm ungarischer Black/Death-Metal, den ich weder verstehe noch besonders aufregend finde. Aber vermutlich geht's einem nicht anders, wenn man stirbt.
Beerdigungslied:
Fettes Brot - Sekt oder Selters
"Baby lass das Denken sein, heute wird gerockt"
Kein schlechter Gedanke für ne Beerdigung.
Allerdings gibt es auch eins, was dann ich wirklich gern hätt: "in unserer Mitte" von Weto
Abspann:
Nirvana - Territorial Pissings
Wie der Vorspann: leicht trashig, aber irgendwie cool. Und würde sich als Kinoabspann super machen.
Sonntag, 18. Januar 2009
Wochenende in Ffm
Ffm = Frankfurt/Main Fechenheim
Da hab ich übers vergangene Wochenende eine "alte" Freundin von mir besucht und ihren 18. Geburtstag mitgefeiert. Freitag nachmittags los, abends da, heute nachmittags los, abends wieder hier. Mit dem Bummel-IC, in dem ich mein Buch durchlas.
War alles recht nett, auch wenn ich gern mehr Zeit zum einfach labern ghabt hätte... schließlich hatten wir uns seit 1,5 Jahren nicht mehr persönlich gesehen.
Was mich immernoch sehr beschäftigt, ist mein Buch Die Hüter der Rose von Rebecca Gablé. Nicht nur, dass ich den Nachfolger vorher gelesen habe und eine Geschichtsfakten kenne und somit das traurige Ende einiger mir sehr ans Herz gewachsener Figuren auch, nein, ich hätte schon deshalb fast geheult, weil meine "Reise" mit den Figuren vorbei war. Auf über 1100 Seiten gewöhnt man sich besonders an den Protagonisten, den man mit 13 kennenlernt und bis kurz-vor-50 begleitet... Ich kann's nicht gut in Worte fassen, aber es ist fast, als wären Menschen gestorben, die ich sehr mochte, mit denen ich viel Zeit verbracht und an die ich mein Herz gehängt habe. Denn schließlich war's das nun... wiedersehen ist nicht (und nein, nochmal lesen ist NICHT das gleiche).
Wie auch immer. Ich hab jetzt ne webcam und ein neues eau de toilette.
Montag, 22. Dezember 2008
Wenn...
... dir alles weh tut, du nicht vernünftig essen kannst, du dich einfach krank fühlst, du gestresst bist und ein bisschen enttäuscht wegen mancher Sachen...
... aber du trotzdem glücklich bist, weil du weist, du bist geliebt...
... nennt man das den inneren Frieden?
=)
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Soulmate
Dieses Wort ist nicht nur der Titel des von mir ungeliebten Stückes, das wir gerade im Gesangsunterricht singen, sondern auch englische Übersetzung eines Wortes, über dessen Bedeutung ich mir in letzter Zeit einige Gedanken gemacht habe.
Wie definiert sich Seelenverwandter? Ist das jemand, den man ohne Worte versteht oder jemand, mit dem man stundenlang reden kann? Ist das jemand, der ähnliche Interessen und Talente hat oder jemand, der das genaue Gegenteil von einem selbst und trotzdem seltsam parallel ist? Ist das jemand, der häufig in den gleichen Gemütszuständen ist, oder jemand, den man auch versteht, wenn es um etwas geht, was man selbst noch nie empfunden hat?
Vielleicht alles zusammen... wer weiß. Ich weiß nur eines sicher: Ein Seelenverwandter ist nicht, wie in besagtem Lied behauptet, zwangsläufig der, den man lieben muss. Auch wenn man mit dem, den man liebt, ein wenig seelenverwandt sein sollte ... auf die eine oder andere Weise. Möglicherweise sind also die uns allen bekannten Weisheiten Gleich und gleich gesellt sich gern und Gegensätze ziehen sich an gar nicht so widersprüchlich, wie es scheint.
Die nachdenkliche
Lisa
Heute in den Adzventzkalendern: ein KinderCountry-Verschnitt bzw. 2 schokolierte Paranüsse
Sonntag, 30. November 2008
Fortsetzung: Grau
Zu Hause ist nur nervig. Meine Mutter menstruiert durch die Gegend (ein schöner Ausdruck aus dem Amerikanischen, bei Conny gesehen), macht mich die ganze Zeit an, wundert sich, wenn ich dann keine Lust hab irgendwas zu tun, schwankt in Millisekunden zwischen ja und nein, hin und her, aggressiv und harmonisch. Da soll einer was mit anfangen. Drauf ansprechen war btw keine gute Idee...
Die Klausurenphase geht jetzt richtig los. Ich hab Angst. Nicht vor schlechten Arbeiten, sondern vor meinem eigenen, erschöpften, aggressiven selbst dass ich spätestens Ende der Woche sein werde.
Ich bin fast am überlegen ob ich doch noch die Schule wechseln will... auf die Ricarda-Huch in Hannover. In Lehrte halten mich weder Lehrer noch Freunde noch Rahmenbedingungen, aber es wird sich zeigen, ob ich den Mut habe.
Mit Bass spielen geht's mäßig voran. Hauptproblem: kleine Hände. Aber das wird schon noch. Vielleicht erwarte ich auch zu viel von mir selbst.
Das Liebesleben der Maikäfer sieht gut aus... hält auch ein bisschen warm in der nass-kalten Jahreszeit =) Hält außerdem bei allem Mist um mich rum ein wenig über Wasser.
Erkenntnis: Wirklich schlimme Dinge passieren mir selbst eigentlich nicht, sondern immer den Menschen in meiner näheren Umgebung. Ich weiß nicht, was mir lieber wäre, hätte ich die Wahl.
Der Hauptstörfaktor in meinem Leben ist allerdings der ständige Zeitmangel. Vor allem für einige Menschen hätte ich gern viel mehr Zeit. Ich würde gern immerzu reden, Briefe schreiben, telefonieren, Geschichten lesen, Tee trinken, Musik machen, philosophieren, diskutieren, lachen, Blödsinn machen... Warum ich das nicht einfach mache? 1) weil ich die Schule fertig machen will; 2) weil ich ohne meine Musik-Hobbies nur schwierig leben kann; 3) weil ich das Geld aus der Edeka-Arbeit für den Führerschein brauche.
Deshalb ein großes Anliegen: Wenn ich mich eine Zeit nicht melde, Dinge vergesse, keine Zeit habe etc. dann ist das kein böser Wille, sondern schlichte Müdigkeit (Erschöpfung klingt so melodramatisch).
In diesem Sinne hoffe ich, bald wieder was von mir hören lassen zu können.
Das Wochenende war übrigens voll mit Inhalt, der gepostet werden will, aber nicht mehr heute. Zu müde ;)
Lisa
Montag, 10. November 2008
16, weiblich, schlank, blond sucht DICH
Montag, 18. August 2008
Bitte, Mister Gott, sag mir doch, wie man richtig fragt
"Och das ist bloß traurig... sonst nichts."
"Was ist traurig?"
"Na, die Menschen eben."
"Verstehe. Und was ist traurig mit den Menschen?"
"Ich denke immer, Menschen sollten klüger und klüger werden, je älter sie werden, tun sie aber nicht. Das find ich traurig."
"Glaubst du das wirklich?"
"Ja. Die Schachteln von Menschen werden immer kleiner."
"Was für Schachteln?"
"Ich hab mir gedacht, jede Frage liegt in einer Schachtel, und die Antworten, die die Menschen kriegen, die sind immer ganz genau so groß wie die Schachtel, wo die Frage drin ist. Das ist genauso wie mit den Dimensionen, weißt du noch?"
"Du meinst wie damals, mit dem Buch?"
"Ja, wenn du eine Frage mit zwei Dimensionen hast, dann kriegst du auch eine Antwort mit zwei Dimensionen. Das ist alles fest eingesperrt, eben wie in einer Schachtel."
"Ich glaube, ich weiß ungefähr, was du meinst."
"Die Antowrt ist immer so groß wie die Schachtel, und dann ist Schluss. Mehr kriegt man nicht, Wie im Gefängnis."
"Ich glaube, wir sind alle irgendwie eingesperrt."
Sie schüttelte den Kopf. "Nein, das glaube ich nicht. Das würde Mister Gott nicht zulassen. Wir sperren uns höchstens selber ein."
"Vielleicht hast du recht. Aber was dann?"
"Mister Gott ist da, und er lässt uns da sein."
"Na siehst du, wir sind ja doch da."
"Nein. Wir sperren auch ihn in kleine Schachteln."
"Bestimmt nicht.""Doch, die ganze Zeit. Weil wir ihn gar nicht wirklich lieben. Die Maus gestern hab ich auch aus der Mausefalle rausgelassen, weil ich sie lieb hab. Und auch Mister Gott müssten wir rauslassen, auch aus der Kirche. Und das wäre dann wirklich Liebe."
aus "Hallo Mister Gott hier spricht Anna" von Fynn
Montag, 28. Juli 2008
Mittwoch, 9. Juli 2008
und AUS
Das war das Schuljahr. Das war die Mittelstufe. Das waren die 4 Jahre mit meiner Klasse.
Obwohl ich viele lustige und nette Momente mit den Mädels (und den paar Jungs) hatte, macht sich doch bei mir jetzt ein Gefühl breit, das man etwa so mit Worten beschreiben könnte:
Macht was ihr wollt, habt Spaß dabei oder auch nicht und Danke Für Nichts!
Ich hab abgeschlossen. Ich bin nicht traurig. Vielleicht nimmt das jemand unbegründet persönlich. Ist mir egal.
Donnerstag, 26. Juni 2008
Dunstkreise
Frag dich mal ganz offen und ehrlich:
Wie viele Menschen nennst du deine Freunde?
Wie viele Menschen sind eine angenehme Gesellschaft für dich?
Wie viele Menschen sind gelegentlich in der Lage, dich ein bisschen nachzuvollziehen?
Wie viele Menschen würdest du gern viel besser kennen?
Wie viele Menschen hätten für dich wichtig werden können?
Und wie vielen Menschen vertraust du wirklich und bedingungslos?
Wie vielen Menschen fühlst du dich nahe?
Wie viele Menschen sind für dich wirklich wichtig?
Wie vielen Menschen kannst du ALLES sagen und ihnen dann noch in die Augen sehen?
Es ist beängstigend, wie gering die Zahl am Ende ist. Es macht mir bewusst, wie unglaublich abhängig ich bin. Zumindest langfristig. Denn es ist auch wirklich erstaunlich, wie viele Jahre man als übervolle Hülle existieren kann, ohne zu explodieren oder zu verwelken.
Und wenn man erlebt hat, wie es ist, nicht so zu leben, ist plötzlich eine abgrundtiefe Angst davor da, dass alles so wird wie früher. Aber man gewöhnt sich auch daran wieder. Wirklich. Also alles nicht so schlimm, kleines Mädchen.
Sonntag, 22. Juni 2008
Verschwörungstheorien
John F. Kennedy wurde 1946 in den Kongress gewählt.
Abraham Lincoln wurde 1860 zum Präsident gewählt.
John F. Kennedy wurde 1960 zum Präsident gewählt.
Die Namen Lincoln und Kennedy bestehen beide aus 7 Buchstaben.
Beide beschäftigten sich teilweise mit Bürgerrechten.
Ihre beiden Ehefrauen verloren ihre Kinder, während sie im Weißen Haus lebten.
Beide Präsidenten wurden an einem Freitag erschossen.
Beiden wurde in den Kopf geschossen.
Lincolns Sekretärin hieß Kennedy.
Kennedys Sekretärin hieß Lincoln.
Beide wurden von Leuten aus dem Süden erschossen.
Beider Nachfolger waren aus dem Süden.
Beide Nachfolger hießen Johnson.
Andrew Johnson, Lincolns Nachfolger, wurde 1808 geboren.
Lyndon Johnson, Kennedys Nachfolger, wurde 1908 geboren.
John Wilkes Booth, Lincolns Mörder, wurde 1839 geboren.
Lee Harvey Osswald, Kennedys Mörder, wurde 1939 geboren.
Beide Attentäter hatte drei Namen.
Lincoln wurde im "Kennedy"-Theater erschossen.
Kennedy wurde in einem Auto, das "Lincoln" hieß, erschossen.
Booth flüchtete aus einem Theater und wurde in einem Lagerhaus gefangen.
Oswald flüchtete aus einem Lagerhaus und wurde in einem Theater gefangen.
Booth und Oswald wurden vor ihren Prozessen ermordet.
Eine Woche bevor Lincoln erschossen wurde, war er in Monroe, Maryland.
Eine Woche bevor Kennedy erschossen wurde, war er in Marilyn Monroe....
autsch
Samstag, 21. Juni 2008
Mittwoch, 21. Mai 2008
An einen alten Freund
Als wir Hand in Hand durch die Stadt gegangen sind und über die Blicke gelacht haben?
Als du mir Counter Strike beigebracht hast?
Als ich an deiner Schulter bei Filmen geweint habe?
Als ich einfach zu dir gekommen und eingeschlafen bin?
Als die Pausen noch etwas waren, worauf ich mich freuen konnte?
Als wir uns kennenlernten, immer besser?
Als wir in der kalten Garage gegen alle anderen zusammenhielten?
Als du die Schule gewechselt hast?
Als wir uns immer weniger sahen?
Als du neue Freunde fandst?
Als du sagtest, niemand sei wirklich dein Freund, niemand möge dich wirklich?
Als ich dir ein letztes Geschenk machte?
Weißt du jemals, dass meine Bruderliebe für dich echt war?
Dass ich für dich alles getan hätte?
Dass ich für dich vieles getan habe, ohne dass du es wusstest?
Dass mich wenig jemals so tief getroffen hat wie deine Ignoranz?
Damals ist vorbei. Ich wünsche mich nicht zurück.
Aber es war schön. Mit dir. Damals.
